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Hersteller-Information: Bosch

    Hersteller:
Bosch


Allgemeine Hinweise zur täglichen Futtervorlage

Die richtige Futtermenge

Hundetrockenvollnahrung weist je nach Zusammensetzung und angewandtem Herstellungsverfahren unterschiedliche spezifische Gewichte auf. Bei einem Wechsel des Futters muss deshalb unbedingt geprüft werden, wie viel Gramm Futter der Napf tatsächlich fasst. Anschließend ist dann die neue Futtermenge entsprechend anzupassen. Ansonsten besteht nach dem Wechsel auf ein neues Futter die Gefahr der Über- bzw. Unterversorgung. Also vergessen Sie nicht, das neue Futter erst einmal zu wiegen! Die in dieser Broschüre angegebenen Futtermengen sind Anhaltswerte, die im Einzelfall, je nach Haltungsbedingungen und Veranlagung des Hundes, gegebenenfalls unter- oder überschritten werden müssen. Das kritische Auge des Tierhalters und auch einmal eine Kontrollwiegung des Hundes sind für die Feineinstellung der richtigen Futtermenge sehr wichtig. Ausgewachsene Hunde sollten so gefüttert werden, dass sie ihr Gewicht im rassespezifischen Bereich halten.

Richtige Futterzubereitung

Grundsätzlich können alle unsere Produkte trocken angeboten werden, wenn gleichzeitig ausreichend frisches Wasser zur Verfügung steht. Durch die intensive Aufbereitung der Kroketten und Getreideflocken ist bereits eine optimale Verdaulichkeit des Futters sichergestellt. Anfeuchten des Futters mit temperiertem Wasser trägt zu einer verbesserten Aufnahme bei. Bei Mischungen aus Kroketten und Getreideflocken empfehlen wir eine längere Einweichdauer von 10 bis 15 Minuten. Im Gegensatz zu den Verhältnissen bei Junghunden und ausgewachsenen Hunden spielt die richtige Futterzubereitung bei Welpen eine besonders wichtige Rolle. Fehler in der Futterzubereitung können hier schnell zu unerwünschten Verdauungsstörungen führen.

Wir geben folgende Empfehlungen:

  • Das Welpenfutter in den ersten 2 - 3 Monaten ausschließlich eingeweicht verfüttern.

  • Die Flüssigkeit für das Einweichen des Welpenfutters (Wasser oder besser noch Welpenmilch) sollte in den ersten Wochen so angewärmt werden, dass der fertige Futterbrei bei der Verfütterung noch 36 - 37° C aufweist. Aber Vorsicht, nicht zu heiß verfüttern!

  • Die Welpen sollten ab der 3. - 4. Lebenswoche langsam an die Welpen-Trockenvollnahrung gewöhnt werden. Geben Sie in den ersten Tagen nur einige Kroketten in den Napf mit temperiertem Wasser oder Welpenmilch. Die Menge an Trockenfutter kann dann von Mal zu Mal gesteigert werden. Bis zum Ende der 4. Lebenswoche kann bis zu 10 g Welpenfutter je kg Lebendgewicht des Welpen angeboten werden. In der 5. Lebenswoche dann bis zu 15 g je kg, in der 6. Lebenswoche bis zu 20 g je kg Lebendgewicht des Welpen. Wenn die Welpen diese 20 g je kg regelmäßig aufnehmen, können sie problemlos von der Mutterhündin entwöhnt werden. Halten Sie nach dem Absetzen in den ersten Tagen die Futtermenge konstant, und steigern sie dann nach ca. einer Woche die Futtermenge entsprechend den Fütterungstabellen.

  • Das Welpenfutter sollte nicht zu breiig oder gar dünnflüssig angeboten werden. Wir empfehlen je 100 g Welpen-Trockenvollnahrung 150 - 200 ml Flüssigkeit. Durch dieses Mischungsverhältnis wird der Flüssigkeitsbedarf der Welpen allerdings nicht gedeckt. Deshalb muß zusätzlich immer frisches, wenn möglich temperiertes Wasser bereitgestellt werden.

Häufigkeit der Futtervorlage

Ein Hundemagen hat eine große Futteraufnahmekapazität. Deshalb ist es grundsätzlich ausreichend, ausgewachsene Hunde mit geringer Beanspruchung 1 mal täglich zu füttern. Bei empfindlichen Hunden, die zu Verdauungsstörungen neigen, oder bei Hunden mit stärkerer Beanspruchung sollte die tägliche Futtermenge auf zwei bis drei Mahlzeiten verteilt werden. Nach der Mahlzeit braucht der Hund zwei bis drei Stunden Ruhe, um das Futter optimal verdauen zu können. Bei Leistungshunden sollte die letzte Fütterung mindestens 6 Stunden vor dem Einsatz erfolgen, um eine optimale Leistungsbereitschaft sicherzustellen. Die erste Mahlzeit nach einem Einsatz sollte 2 - 3 Stunden danach eingenommen werden. Unregelmäßige Fütterungszeiten sind generell wegen der Nachteile für eine ausreichende Verdauungstätigkeit zu vermeiden.

Notwendigkeit des Futterwechsels

Grundsätzlich benötigt der Hund keine Abwechslung in seinem Speiseplan. Er verträgt über Jahre hinweg das gleiche Futter, wenn dies ausgewogen und bedarfsgerecht ist. Sollte jedoch ein Futterwechsel notwendig werden, ist es insbesondere bei empfindlichen Hunden ratsam, das neue Futter über einige Tage mit dem vorherigen Futter zu vermischen. Bei akuten Verdauungsproblemen hilft allerdings erfahrungsgemäß ein abrupter Wechsel auf ein Futter mit veränderter Nährstoffzusammensetzung für ca. 10 bis 14 Tage, um die gestörten Verdauungsvorgänge wieder ins Gleichgewicht zu bringen.


 

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