
Tipps für Reisen mit dem Hund
- Auslandsreise I: Zoll- und Einreisebestimmungen
- Auslandsreise II: Tipps für ungetrübte Urlaubsfreuden
- Elektronische Tiermarkierung
- Eingeschleppte Infektionskrankheiten
- Gesundheitstipps für die Reise
Auslandsreise I: Zoll- und Einreisebestimmungen
Grenzformalitäten
Hunde sind, von Außnahmen einmal abgesehen, gute Reisebegleiter.
Die meisten sind willige Passagiere im Auto und in öffentlichen
Verkehrsmitteln, und auch am Urlaubsort erweisen sie sich als
anpassungsfähige Feriengäste. Warum also nicht die
schönsten Wochen des Jahres in vierbeiniger Begleitung
verbringen? Wer eine Auslandsreise plant, muß sich allerdings
frühzeitig mit den geltenden Einreisebestimmungen vertraut
machen, damit das gemeinsame Urlaubsvergnügen nicht schon an der
Landesgrenze ein jähes Ende findet.
Einreisebestimmungen Europäischer Reiseländer für Hunde und Katzen
Mit freundlicher Genehmigung von Intervet Deutschland GmbH
Einreisebestimmungen (PDF)
Großbritannien erprobt seit dem 28. Februar 2000 eine Neuregelung zur
Mitnahme von Hunden und Katzen, die an die Stelle des alten, sehr strengen
Quarantänegesetzes tritt, das bislang eine vierbeinige
Urlaubsbegleitung vereitelte. Zu berücksichtigen ist, dass die
Reisevorbereitungen nach England einen 6-monatigen Vorlauf
benötigen.
Die Einzelheiten, die der Tierhalter im Rahmen dieses einjährigen Pilotprojekts
zu beachten hat, sind auf der Seite
"Ausführliche Informationen zur Einreise nach England"
zusammengestellt.
(Stand: Juni 2005)
Sie können aber auch beim
Urlaubsservice Großbritannien
Tel.: 069-97112-3,
Fax: 069-97112-444,
E-Mail: gb-info@bta.org.uk
abgerufen werden.
Botschaften
Hier finden Sie eine separate Seite mit vielen Adressen und/oder Links von
Botschaften und
Fremdenverkehrsämtern in Deutschland, wo Sie sich noch einmal gezielt
über die geltenden Bestimmungen des jeweiligen Urlaubs- oder
Durchreise-Landes erkundigen können.
Tierärztlicher Rat
Für ungetrübte Urlaubsfreuden sollten neben den gesetzlichen Vorschriften noch
einige tierärztliche Ratschläge Beachtung finden: in vielen
Urlaubsländern ist die Infektionsgefahr für Staupe und
Parvovirose noch weitaus größer als in Deutschland. Die
rechtzeitige Impfung - auch wenn sie nicht gesetzlich vorgeschrieben
ist - schützt das Tier vor Ansteckung am Urlaubsort und zuhause.
In einigen südeuropäischen Ländern (z.B. Frankreich,
Italien, Griechenland, Portugal, aber auch Ungarn und Südschweiz)
können durch Zeckenbisse und stechende Sandfliegen verschiedene
Erreger auf das Tier übertragen werden, die schwere, unter
Umständen tödlich verlaufende Infektionskrankheiten
auslösen können. Eine Vorsorge gegen Zecken- und Flohbefall
ist hier besonders wichtig.
Zeigt das Tier nach dem Urlaub oder auch längere Zeit danach ein verändertes
Verhalten, schlechtes Allgemeinbefinden oder Hautveränderungen,
kann der Weg zum Tierarzt mit dem Hinweis auf die vorangegangene
Reise lebensrettend sein.
Quelle: Infoseiten des Bundesverbandes Deutscher Tierärzte e.V. (BPT)
Auslandsreise II: Tipps für ungetrübte Urlaubsfreuden
Wenn der Vierbeiner mit auf große Fahrt soll, muß die Reise gründlich
und vorausschauend geplant werden. Wer den organisatorischen Mehraufwand
nicht scheut, wird durch die gemeinsam verbrachten Urlaubsfreuden
reich belohnt. Damit der Reisepartner Hund zum Urlaubsglück beitragen
kann, sollten einige tierärztliche Ratschläge beachtet werden.
Die meisten Hunde sind begeisterte Autofahrer. Aber auch Tiere,
die das Autofahren schlecht vertragen oder ängstlich und übernervös
reagieren, müssen nicht zuhause bleiben. Ein Beruhigungsmedikament,
das der Tierarzt verordnet, läßt auch sie die Reise gut überstehen.
Wichtig sind regelmäßige Bewegungspausen mit Trinkwasserangebot.
Und grundsätzlich gilt für Hunde wie für Menschen: mit vollem
Magen reist man schlecht. Also, bei kürzeren Fahrten erst am Fahrziel
füttern, bei langen Fahrten nur kleine Häppchen zwischendurch
anbieten.
Wenn im Wageninneren tropische Temperaturen herrschen, fühlen
sich auch die vierbeinigen Passagiere nicht mehr wohl. Hunde können
aufgestaute Körperwärme nur in geringem Maße abgeben, ein Hitzestau
droht. Daher sollten Autofahrten auf die kühleren Tages- und Nachtstunden
verlegt werden. Bei starker Sonneneinstrahlung sollte der Hund
möglichst im schattigen Fußraum des Beifahrersitzes untergebracht
oder mit hellen, feuchten Tüchern bedeckt werden. Tiere mit dunkler
Fellfarbe sind für diese Fürsorge besonders dankbar. Muß der Hund
kurzzeitig im geparkten Wagen bleiben, ist unbedingt ein schattiger
Parkplatz aufzusuchen.
Auch am Urlaubsort muß dem Hitzschlagrisiko begegnet werden. Es
empfiehlt sich, Bewegungsaktivitäten in der Mittagshitze einzuschränken
und dem Hund einen kühlen Liegeplatz zuzuweisen. Steht eine Bademöglichkeit
zur Verfügung, kann auch sie zur wohltuenden Abkühlung beitragen.
Doch Vorsicht, Hunde können ebenso wie ihre Besitzer einen Sonnenbrand
erleiden, besonders wenn sie sich häufig im oder am Wasser aufhalten.
Meist verbrennt der Nasenspiegel, vor allem wenn er unpigmentierte
Stellen aufweist. Hier hilft eine wasserfeste Sonnenschutzcreme.Gefährdet
sind auch Tiere mit weißem, kurzem Fell und wenig Unterwolle (z.B.
Dalmatiner, Bulterrier, West Highland White Terrier). Solche Rassen
sollten möglichst im Schatten bleiben.
Viele Hunde reagieren empfindlich auf Futterumstellungen. Läßt
sich am Urlaubsort die gewohnte Fütterung nicht fortsetzen, sollte
die Umstellung allmählich erfolgen durch Zumischung steigender
Anteile des neuen Futters in das gewohnte. Bei hohen Umgebungstemperaturen
ist der Appetit oft vermindert. Das ist kein Grund zur Sorge,
solange der Hund nicht an Gewicht verliert. Was nicht gefressen
wird, sollte umgehend beseitigt werden. Rasch verderbende Futterreste
können Anlaß zu ernsthaften Magen-Darm-Störungen sein. Frisches
Wasser (Trinkwasserqualität!) muß immer zur Verfügung stehen.
Heiße Hündinnen können den Urlaubsfrieden nachhaltig stören. Es
lohnt sich also, vor der Reise einen Blick auf den Zykluskalender
der Hündin zu werfen und gegebenenfalls den Tierarzt um eine kurzfristige
hormonelle Verschiebung des Ereignisses zu bitten.
Kleinere Hautwunden, die normalerweise nicht behandlungsbedürfig
erscheinen, müssen in südlichen Ländern sorgfältig versorgt werden.
Fliegen nutzen solche Möglichkeiten zur Eiablage. Die sich im
Wundgebiet entwickelnden Maden können schwere Heilungsstörungen
verursachen. Wer sich vor Reiseantritt von seinem Tierarzt eine
individuelle Reiseapotheke zusammenstellen läßt, ist auch für
solche Zwischenfälle bestens gerüstet.
Quelle: Infoseiten des Bundesverbandes Deutscher Tierärzte e.V. (BPT)
Elektronische Tiermarkierung
Sommerzeit ist Reisezeit. Da steht auch für viele Vierbeiner ein
Ortswechsel an, wenn sie mit Herrchen und Frauchen ins Urlaubsdomizil
reisen oder für die Urlaubszeit bei Freunden, Verwandten oder
in einer Tierpension leben sollen. Katzen werden durch eine fremde
Umgebung stark irritiert und auch so mancher Hund fühlt sich in
einer neuen Umgebung nicht auf Anhieb wohl. Ausreißversuche sind
daher keine Seltenheit. Damit solche Abenteuer ein glückliches
Ende finden, sollten Tierbesitzer rechtzeitig vorsorgen. Mit einer
gut lesbaren Tiermarkierung wird die Voraussetzung geschaffen,
daß Fundtiere ihren Besitzern zurückgegeben werden können.
Neben der herkömmlichen Tätowierung im Ohr oder an der Schenkelinnenseite
bietet die moderne Tiermedizin ein sehr zuverlässiges elektronisches
Kennzeichnungssystem, das nach einem internationalen Standard
arbeitet und auch jenseits der Landesgrenzen eine sichere Identifizierung
und Rückführung ermöglicht. Den Tieren wird ein reiskorngroßer,
sogenannter Transponder unter die Haut injiziert, der aus einem
Mikrochip in einer bruchsicheren Glashülse besteht. Der Datenträger
ist mit einer weltweit nur einmal vergebenen Codenummer programmiert,
die mit einem speziellen Lesegerät sichtbar gemacht werden kann.
Zur Registrierung meldet der Tierarzt die Identifikationsdaten
an eine zentrale Tierregistrierungsdatei, die dann im Ernstfall
die Besitzeradresse auf Knopfdruck ermitteln kann.
Das elektronische Markierungsverfahren ist im Gegensatz zur herkömmlichen
Tätowierung fälschungssicher und bleibt ein Tierleben lang leicht
ablesbar. Da keine Narkose erforderlich ist, kann es bereits im
Welpenalter durchgeführt werden. Dank moderner Medizintechnik
ist der Transponder absolut gewebeverträglich und für das Tier
nicht spürbar. Eine Verankerungshülse verhindert, daß das Implantat
unter der Haut wandert.
Quelle: Infoseiten des Bundesverbandes Deutscher Tierärzte e.V. (BPT)
Eingeschleppte Infektionskrankheiten
Aus den vielbereisten südeuropäischen Ländern (z.B. Frankreich, Italien,
Griechenland, Portugal, aber auch Ungarn und Südschweiz) können Hunde einige
Infektionskrankheiten einschleppen, die nicht nur für sie selbst und ihre Artgenossen
gefährlich sind, sondern auch für den Menschen.
Leishmaniose
Die Hundeleishmaniose ist eine
geschwürige Haut- und Organkrankheit mit hoher Todesrate. Sie
wird durch Einzeller verursacht, die sich in den Körperzellen
von Tier und Mensch vermehren. Im allgemeinen erfolgt die Ansteckung
durch stechende Sandmücken. Aber auch die Sekrete von
Geschwüren und Fisteln können bei bestehenden
Hautverletzungen die Infektion übertragen. Zwischen Ansteckung
und Ausbruch der Erkrankung können drei bis sieben Monate,
eventuell sogar Jahre vergehen. Beim Menschen führt die
Leishmaniose zu einer fauligen Entzündung der Schleimhäute
(Kala-Azar) oder zu beulenartigen Geschwüren an Gesicht, Armen
und Beinen (Orientbeule).
Babesiose
Durch Zecken werden die Erreger der
Babesiose übertragen. Es sind Einzeller, die sich in den roten
Blutkörperchen des Hundes vermehren und sie zerstören.
Dadurch wird unter anderem Blutarmut und Gelbsucht ausgelöst.
Der Zellzerstörung folgen heftige Immunreaktionen, die die
Erkrankung erheblich erschweren. Zwischen Infektion und Ausbruch der
Erkrankung liegen zehn Tage bis drei Wochen.
Ehrlichiose
Die Ehrlichiose, eine in den
Mittelmeerländern weit verbreitete Hunde-krankheit, tritt
häufig gemeinsam mit der Babesiose auf, da beide Erreger von
denselben Zecken übertragen werden. Verursacht wird die
Ehrlichiose durch Kleinstorganismen (Rickettsien), die sich in den
weißen Blutzellen des Hundes festsetzen und von diesen in
Lymphknoten, Leber und Milz, später auch in andere Organe
transportiert werden. Ein bis drei Wochen nach der Ansteckung kommt
es zum Krankheitsausbruch mit Fieberschüben bis 41 Grad Celcius,
Appetitlosigkeit, Lymphknotenschwellungen, Krampfanfällen und
anderen Symptomen. Später können sich
Knochenmarkschäden und chronische Blutarmut einstellen. Deutsche
Schäferhunde sind besonders anfällig für die Erkrankung.
Unser Gesundheitstip:
Wenn Sie mit Ihrem Hund ein südliches Urlaubsland bereisen wollen, sorgen Sie
durch Zecken- und Stechmückenschutz vor und vermeiden Sie den Kontakt zu
herumstreunenden Tieren.
Falls Sie einen Hund aus einem südeuropäischen Land mitbringen, lassen Sie
ihn mit dem Hinweis auf seine Herkunft unverzüglich in der heimatlichen
Tierarztpraxis untersuchen.
Zeigt Ihr Hund nach einer Auslandsreise oder auch längere Zeit danach ein
verändertes Verhalten, Schwächezustände oder Hautveränderungen,
kann der Weg zum Tierarzt mit dem Hinweis auf die vorangegangene Reise
lebensrettend sein.
...und noch ein Wort zum Thema Impfung:
Die meisten Reiseländer schreiben für die Einreise lediglich eine
Tollwutschutzimpfung vor. In vielen Urlaubsländern ist aber die Infektionsgefahr
für Staupe und Parvovirose höher als in Deutschland. Die rechtzeitige Impfung
- auch wenn sie nicht gesetzlich vorgeschrieben ist - schützt Ihren Hund vor
Ansteckung am Urlaubsort und zu Hause.
Quelle: Infoseiten des Bundesverbandes Deutscher Tierärzte e.V. (BPT)
Gesundheitstipps für die Reise
Reisekrankheit
Die meisten Hunde sind begeisterte
Autofahrer. Aber auch Tiere, die das Autofahren schlecht vertragen
oder ängstlich und übernervös reagieren, müssen
nicht zuhause bleiben. Ein Beruhigungsmedikament, das der Tierarzt
verordnet, läßt auch sie die Reise gut überstehen.
Wichtig sind regelmäßige Bewegungspausen mit
Trinkwasserangebot. Und grundsätzlich gilt für Hunde wie
für Menschen: mit vollem Magen reist man schlecht. Also, bei
kürzeren Fahrten erst am Fahrziel füttern, bei langen
Fahrten nur kleine Häppchen zwischendurch anbieten.
Hitzestau
Wenn im Wageninneren tropische
Temperaturen herrschen, fühlen sich auch die vierbeinigen
Passagiere nicht mehr wohl. Hunde können aufgestaute
Körperwärme nur in geringem Maße abgeben, ein
Hitzestau droht. Abgeschlagenheit, Unruhe oder Taumeln sind erste
Alarmzeichen, die vom Tierbesitzer sofortiges Handeln verlangen.
Bringen Sie Ihr Tier in den Schatten, besser noch in einen
kühleren Innenraum, bieten Sie frisches Trinkwasser an und
sorgen Sie für Frischluft. Bei Krämpfen, Atemnot oder gar
Bewußtlosigkeit besteht akute Lebensgefahr. Bedecken Sie das
Tier mit feucht-kalten Tüchern und bringen Sie es
schnellstmöglich zum Tierarzt. Achten Sie beim Transport auf
ausreichende Luftzirkulation. Hitzschlaggefährdet sind vor allem
ältere Hunde, besonders wenn sie bereits ein Herzleiden haben,
sowie hochträchtige und ganz junge Tiere.
Planen Sie vorbeugend für
längere Autofahrten die kühleren Tages- oder Nachtzeiten
ein. Ergänzen Sie Ihr Reisegepäck um einen aus-reichenden
Vorrat an Trinkwasser und mehrere helle Tücher, die bei
Sonneneinstrahlung angefeuchtet werden und als kalte Kompressen oder
verdunstungsaktive Fellbedeckung dienen können. Hunde mit
dunkler Fellfarbe sind für diese Fürsorge besonders
dankbar, insbesondere wenn keine Möglichkeit besteht, sie im
schattigen Fußraum des Beifahrersitzes unterzubringen.
Vermeiden Sie auch kürzere Transportfahrten, wenn der Wagen
durch längeres Stehen überhitzt ist und lassen Sie Ihren
Hund auch nicht für kurze Zeit im ge-parkten Fahrzeug
zurück. Offene Fensterspalten sind bei hochsommerlichen
Temperaturen kein ausreichender Klimaschutz.
Auch am Urlaubsort muß dem
Hitzschlagrisiko begegnet werden. Es empfiehlt sich,
Bewegungsaktivitäten in der Mittagshitze einzuschränken und
dem Hund einen kühlen Liegeplatz zuzuweisen.
Sonnenbrand
Steht eine Bademöglichkeit zur
Verfügung, kann auch sie zur wohltuenden Abkühlung
beitragen. Doch Vorsicht, Hunde können ebenso wie ihre Besitzer
einen Sonnenbrand erleiden, besonders wenn sie sich häufig im
oder am Wasser aufhalten. Meist verbrennt der Nasenspiegel, vor allem
wenn er unpigmentierte Stellen aufweist. Hier hilft eine wasserfeste
Sonnenschutzcreme.Gefährdet sind auch Tiere mit weißem,
kurzem Fell und wenig Unterwolle (z.B. Dalmatiner, Bulterrier, West
Highland White Terrier). Solche Rassen sollten möglichst im
Schatten bleiben.
Futterumstellung am Urlaubsort
Viele Hunde reagieren empfindlich
auf Futterumstellungen. Läßt sich am Urlaubsort die
gewohnte Fütterung nicht fortsetzen, sollte die Umstellung
allmählich erfolgen durch Zumischung steigender Anteile des
neuen Futters in das gewohnte. Bei hohen Umgebungstemperaturen ist
der Appetit oft vermindert. Das ist kein Grund zur Sorge, solange der
Hund nicht an Gewicht verliert. Was nicht gefressen wird, sollte
umgehend beseitigt werden. Rasch verderbende Futterreste können
Anlass zu ernsthaften Magen-Darm-Störungen sein. Frisches Wasser
(Trinkwasserqualität!) muß immer zur Verfügung stehen.
Läufigkeitsverschiebung
Heiße Hündinnen
können den Urlaubsfrieden nachhaltig stören. Es lohnt sich
also, vor der Reise einen Blick auf den Zykluskalender der Hündin
zu werfen und gegebenenfalls den Tierarzt um eine kurzfristige
hormonelle Verschiebung des Ereignisses zu bitten.
Reiseapotheke
Kleinere Hautwunden, die
normalerweise nicht behandlungsbedürftig erscheinen, müssen
in südlichen Ländern sorgfältig versorgt werden.
Fliegen nutzen solche Möglichkeiten zur Eiablage. Die sich im
Wundgebiet entwickelnden Maden können schwere
Heilungsstörungen verursachen. Wer sich vor Reiseantritt von
seinem Tierarzt eine individuelle Reiseapotheke zusammenstellen
läßt, ist auch für solche Zwischenfälle bestens gerüstet.
Quelle: Infoseiten des Bundesverbandes Deutscher Tierärzte e.V. (BPT)
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